Rene Auberjonois

Biography

German

Rene Auberjonois hat alles gemacht bei Star Trek. Der erfahrene Bϋhnen-, Fernseh- und Filmschauspieler, der zufälligerweise auch Kϋnstler, Direktor, Synchronsprecher, Hörbuch Erzähler, Maler, Fotograf und Gourmetkoch ist, spielte die Rolle des Odo in sieben Staffeln von "Star Trek: Deep Space Nine". Er war Regisseur bei acht Folgen von  DS9, erschien (ohne Nennung im Abspann) als Colonel West in "Star Trek VI: The Undiscovered Country", sprach Odo fϋr die DS9 Videospiele "Harbinger" und "The Fallen", und hatte einen Gastauftritt als Ezral in der Enterprise-Folge „Oasis“.  Obwohl es schon lange her ist seit Auberjonois Odo gespielt hat, bleibt er einer der Favoriten bei den Star Trek Conventions auf der ganzen Welt.

Auberjonois verbrachte seine Kindheit zwischen New York, wo er geboren wurde;  Paris, wo er beschlossen hatte Schauspieler zu werden und London, wo er die High School abgeschlossen hat. Während seiner Kindheit gehörten Helen Hayes, Burgess Meredith und John Houseman (der später sein Hauptmentor wurde) zu seinen Nachbarn in dem Kϋnstlerstaat in Upstate New York. Nach dem Carnegie-Mellon Universitätsabschluβ erschien er in Theaterstϋcken an beiden amerikanischen Kϋsten, mit Auftritten im American Conservatory Theater, dem Mark Taper Forum und der Brooklyn Academy of Music. Seine erste Rolle am Broadway war als Fool in "King Lear". Ein Jahr später gewann er fϋr seine Auftritt in "Coco" mit Katherine Hepburn einen Tony Award. Desweiteren verdiente sich Auberjonois Tony Awards fϋr die Broadway-Produktionen "Big River", "City of Angels" und "Sly Fox" und erschien in Dutzenden von weiteren Produktionen in Los Angeles, Washington D.C. und anderswo.

Seine wohl bekannteste frϋhere Film-Rolle war die des Father Mulcahy in dem Spielfilm "M*A*S*H" unter der Regie von Robert Altman . Weitere Auftritte folgten in "Brewster McCloud", "The Hindenburg", der 1976 Neuauflage von "King Kong", "Eyes of Laura Mars", "The Player", "The Ballad of Little Jo", "Batman Forever", "Inspector Gadget", "The Patriot", "Eulogy" und vor Kurzem "Certain Woman", "Blood Stripe" (sein Sohn Remi fϋhrte hier die Regie) und "Cortex". Ebenso war er als Synchronsprecher aktiv: in "The Little Mermaid" sprach er Louis, den sadistischen französischen Koch. Auch in "Avengers Assemble" war er zu hören. Die Liste seiner Fernsehauftritte scheint beinahe unendlich zu sein. Angefangen von "Night Gallery", "The Bionic Woman", "Charlie’s Angels", "Fairy Tale Theater", "Benson", "The Pirates of Dark Water", "Richie Rich" und "Stargate SG-1" bis zu "Frasier", "Boston Legal", "It’s Always Sunny in Philadelphia", "Criminal Minds", "Pound Puppies", "Warehouse 13" und "Madam Secretary". Für seine Arbeit an "Benson" und "The Practive" erhielt Auberjonois Nominierungen für den Emmy Award..

Der Schauspieler kam Ende 1992 zu Deep Space Nine, die Premie folgte Anfang 1993. Im Laufe der Serie diente Odo als Sicherheitschef der Raumstation, wobei der mürrische Formwandler oft mit Quark aneinander geriet. Am Schluss verliebt er sich in Kira Nerys.

StarTrek.com sprach im Jahr 2011 ausführlich mit Auberjonois über DS9 und seine weitere Arbeit im Universum von Star Trek. Über Odos Geschichte von unserer ersten Begegnung mit dem Formwandler in “The Emissary” bis zu seinen letzten Momenten in “What You Leave Behind,” sagte der Schauspieler: "An dem Tag an dem Rick Berman (DS9 executive producer) mich anrief um mich im Star Trek Universum willkommen zu heißen sagte er so etwas wie: "Deine Figur ist wie Pinocchio." Ich dachte mir: "Oh, das ist interessant." Mit der Zeit habe ich dann verstanden, dass es hierbei um einen bestimmten Charakterzug ging. Er war ein sehr einförmiger Charakter. Genau so wie Pinocchio aus Holz war war Odo eine Ansammlung von Flüssigkeit. Er versuchte, sein Leben in eine Form zu bringen, herauszufinden, er wer war. Er wollte Antworten darauf, wie seine Rolle in diesem Universum aussehen sollte. Von Anfang an haben mir Leute gesagt: "Ich hoffe, Odo findet heraus wo er herkommt und er wer ist." Ich habe immer geantwortet: "Oh nein, ich hoffe, das passiert nicht. Ich mag dieses Geheimnis." Aber ich war natürlich keiner unserer Autoren, ich hatte damit nichts zu tun. Ich war nur das Instrument, auf dem die Autoren ihre Musik gespielt haben. Und mit der Zeit haben wir so vel über ihn gelernt. Seine Beziehungen mit  Kira (Nana Visitor) und zu Quark (Armin Shimerman) und mit allen anderen haben ihm eine komplette Persönlichkeit gegeben.

Am Anfang als ich noch dachte, ich will gar keine Details wissen und als ich die Geheimnisse noch so geliegt habe, da habe ich es trotzdem geliebt, wenn ein Script kam, das sich ganz besonders auf Odo und seine Welt konzentriert hat. Ich würde etwas Neues über ihn lernen. Ich habe mich nie richtig mit Rick oder Ira Behr zusammengesetzt und darüber gesprochen. Aber ich wage zu sagen, dass einige der Dinge die passiert sind nicht von Anfang an so feststanden. Das ist eines der erfreulichen Dinge, wenn mean eine Figur 7 Jahre lang spielt: alles ist im Fluss. Es war nicht alles festgelegt. Ich hatte nichts damit zu tun, was genau Odo gesagt oder getan hat. Aber ich konnte ihm eine eigene Note verleihen, denn ich war das Instrument, auf dem die Musik gespielt wurde. "

Auberjonois nimmt heutzutage immer noch an manchen Conventions teil und spielt Rollen wenn ihm sich gute Gelegenheiten bieten. Er gehtgerne in den Bergen in der Nähe seines Zuhauses in Kalifornien wandern. Er unterstützt eine Reihe von wohltätigen Zwecken, ist aktiv auf Social Media-Kanälen, speziell Twitter, und verbringt so viel Zeit wie möglich mit Judith, seine Frau seit über 50 Jahren, seinen zwei Kindern und seinen Enkelkindern. Auberjonois faßte es vor noch nicht so langer Zeit auf StarTrek.com zusammen:“ Ich bin gesegnet, gesund und glücklich und noch kreativ zu sein."

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